Veranstaltungen

| Lassaner Mosaik I | Stadtgeschichte selbst erzählt - Die 1950er und 1960er Jahre & Einweihung der Dauerausstellung „Lassaner Mosaik – hinter offenen Türen“

Ort: Schützenhaus in Lassan, Anlage 1
Beginn: 19 Uhr, ab 18 Uhr wird ein Imbiss angeboten.
Der Eintritt ist frei.

Nach den Erinnerungen an Zeiten von Flucht und Vertreibung in der Veranstaltung zum Kriegsende in Lassan im Jahre 2024 möchten wir mit allen Interessierten ein neues Kapitel der Lassaner Stadtgeschichte und der Region aufschlagen: Die 50er und 60er Jahre.

Geschichten und Erinnerungen von Zeitzeugen sind willkommen.
Ob persönliche Erinnerungen, überlieferte Familiengeschichten, Fotos oder Fragen zur Geschichte – alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind mit ihren Beiträgen herzlich eingeladen, das Bild jener Zeit lebendig zu halten und den Abend interessant mitzugestalten. Die Einführung in die Ereignisse dieser Zeit und die Moderation übernimmt der Historiker Christoph Wunnicke.

Nach der Gründung der DDR wurde Lassan rasch in die neuen politischen Strukturen eingebunden. Im Jahr 1949 unterstützten Lassaner auf Versammlungen die Annahme der Verfassung, 1950 erfolgte im Zuge der Verwaltungsreform die Zuordnung zum Kreis Anklam.  1951 erschütterte der Tod dreier Jungen im Eis der Peene die Stadt. Seit 1952 entstanden LPGs wie „Solidarität“ in Lassan, „Neues Leben“ in Pulow oder „7. Oktober“ in Buggenhagen. Die PGH der Bäcker „Gute Qualität“ erfüllte ihre Pläne, HO- und Konsum-Läden sicherten die Versorgung. Fischerei blieb im Rahmen der Fischereiproduktionsgenossenschaft bedeutend, Produkte aus Lassan versorgten die Ferienheime an der Ostsee. Naturereignisse wie das Sturmhochwasser von 1957 mit Deichdurchbrüchen erinnerten an die Verwundbarkeit der Küstenregion. Gleichzeitig war Lassan in internationale sozialistische Kontakte eingebunden, etwa 1966 bei der deutsch-bulgarischen Freundschaftswoche. In den 1960er-Jahren trat „Traktor Lassan“ im FDGB-Pokal an.

Die Ausstellung „Lassaner Mosaik – Hinter offenen Türen“

Vor Beginn der Veranstaltung, ab 18 Uhr, sind alle herzlich eingeladen, die Ausstellung „Lassaner Mosaik – Hinter offenen Türen“ anzuschauen. Sie wurde erstmals 2019 in der Johanniskirche in Lassan präsentiert. Nun findet die Ausstellung in der Galerie im Lassaner Schützenhaus einen dauerhaften Platz. Eine nächste Gelegenheit für einen Besuch bietet sich zu Kunst:Offen am Pfingstwochenende vom 23. bis 25. Mai von 10- 18 Uhr.

Die Ausstellung initiierten der Kunsthistoriker Dr. Daniel Stemmrich und der Künstler Bernd Riehm. Die Zeitzeugen-Interviews, die Daniel Stemmrich mit einigen der ältesten Bürgerinnen und Bürgern der Stadt geführt hat, sind teilweisen in Lassan oder der Umgebung geboren, andere sind hierher geflüchtet. Allen gemeinsam ist, dass sie heute in Lassan ihr zu Hause, ihre Heimat haben. Ihre Erinnerungen an das Kriegsende werden in Textauszügen präsentiert und im Katalog veröffentlicht. Der visuelle Fokus liegt auf den sensiblen Fotografien der Zeitzeugen und ihrer privaten Umgebung von Bernd Riehm.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier:

| Im Herzen Europas: Mecklenburg-Vorpommern und der Ostseeraum zwischen Trump und Putin

Eine Informations- und Gesprächsveranstaltung mit unseren Experten Prof. em. Dr. Jakob Rösel,
Prof. Jörn Happel und Dr. Pierre Gottschlich.

Ort: Lohse & Zincke, Dorfstraße 151, in 17375 Meiersberg
Beginn 18 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Die sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Verschiebungen im Ostseeraum stellen auch Mecklenburg‑Vorpommern und speziell auch die Region Vorpommern vor neue strategische Herausforderungen. Zwischen den globalen Machtansprüchen der Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump und den fortgesetzten Einflussbestrebungen Russlands unter Präsident Wladimir Putin verändert sich das politische Umfeld, in dem unser Bundesland agiert.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren!

Thema der Veranstaltung ist, wie internationale Spannungen und Machtkämpfe regionale Handlungsspielräume beeinflussen – von Energiepolitik und maritimer Sicherheit über wirtschaftliche Abhängigkeiten bis hin zu Fragen europäischer Zusammenarbeit.

Wir möchten mit Ihnen unter anderem diese Fragen diskutieren: Welche Rolle können Deutschland und Mecklenburg‑Vorpommern in einem zunehmend militarisierten und polarisierten Ostseeraum einnehmen? Welche politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Antworten können wir geben, um Verwundbarkeiten und Risiken zu reduzieren, zugleich Stabilität und Zukunftsfähigkeit für unser Bundesland und darüber hinaus zu sichern? Und last but not least: Was bedeutet das für Vorpommern und die deutsch-polnische Grenzregion?

Es diskutieren mit Ihnen der Politikwissenschaftler Jakob Rösel (emeritierter Professor für Internationale Politik und Entwicklungszusammenarbeit an der Universität Rostock) und der Historiker Jörn Happel (Professor für Geschichte Osteuropas und Ostmitteleuropas an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg). Die Moderation übernimmt Pierre Gottschlich (Zentrum für Eurasische Studien an der Universität Rostock).

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier:

 

| Im Herzen Europas: Mecklenburg-Vorpommern und der Ostseeraum zwischen Trump und Putin

Eine Informations- und Gesprächsveranstaltung mit unseren Experten Prof. em. Dr. Jakob Rösel,
Prof. Jörn Happel und Dr. Pierre Gottschlich.

Ort: Regionalgeschichtliches Museum Wolgast, Rathausplatz 6
Beginn: 19 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Die sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Verschiebungen im Ostseeraum stellen auch Mecklenburg‑Vorpommern und speziell auch die Region Vorpommern vor neue strategische Herausforderungen. Zwischen den globalen Machtansprüchen der Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump und den fortgesetzten Einflussbestrebungen Russlands unter Präsident Wladimir Putin verändert sich das politische Umfeld, in dem unser Bundesland agiert.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren!

Thema der Veranstaltung ist, wie internationale Spannungen und Machtkämpfe regionale Handlungsspielräume beeinflussen – von Energiepolitik und maritimer Sicherheit über wirtschaftliche Abhängigkeiten bis hin zu Fragen europäischer Zusammenarbeit.

Wir möchten mit Ihnen unter anderem diese Fragen diskutieren: Welche Rolle können Deutschland und Mecklenburg‑Vorpommern in einem zunehmend militarisierten und polarisierten Ostseeraum einnehmen? Welche politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Antworten können wir geben, um Verwundbarkeiten und Risiken zu reduzieren, zugleich Stabilität und Zukunftsfähigkeit für unser Bundesland und darüber hinaus zu sichern? Und last but not least: Was bedeutet das für Vorpommern und die deutsch-polnische Grenzregion?

Es diskutieren mit Ihnen der Politikwissenschaftler Jakob Rösel (emeritierter Professor für Internationale Politik und Entwicklungszusammenarbeit an der Universität Rostock) und der Historiker Jörn Happel (Professor für Geschichte Osteuropas und Ostmitteleuropas an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg). Die Moderation übernimmt Pierre Gottschlich (Zentrum für Eurasische Studien an der Universität Rostock).

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier:

| Polen zwischen Rechtsstaat, Sicherheit und Europa

Ort: Gutshaus Ramin, 4. Juni 2026,
Beginn: 19:00 Uhr,
Der Eintritt ist frei, Imbiss inklusive.

Alle Beiträge werden simultan jeweils in deutsche und polnische Sprache übersetzt.

Eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Dr. Kai-Olaf Lang und Prof. Dr. Inga Iwasiów

Was passiert, wenn demokratisch gewählte Regierungen beginnen, die Grundlagen von Rechtsstaat und Demokratie zu verschieben? Diese Frage ist längst Realität - in Europa, in den USA und besonders deutlich in Polen. Seit dem Regierungswechsel 2023 steht Polen vor der schwierigen Aufgabe, den Rechtsstaat wiederherzustellen. Zugleich ist Polen ein zentraler Akteur für die Sicherheit Europas.

Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit unseren Experten über diese und andere Fragen zu diskutieren und den Blick auf Polen, Deutschland und ihre Verantwortung in einem sich wandelnden Europa zu schärfen.

Während der PiS- Regierung (2015-2023) gerieten Justiz und Verfassungsgericht unter politischen Einfluss, öffentliche Medien verloren ihre Unabhängigkeit, die Europäische Union reagierte mit Verfahren und Sanktionen. Seit dem Regierungswechsel 2023 steht Polen vor der schwierigen Aufgabe, den Rechtsstaat wiederherzustellen. Gleichzeitig bleibt offen, wie stabil dieser Kurs ist - und was ein mögliches Comeback der PiS bedeuten würde. Zugleich ist Polen ein zentraler Akteur für die Sicherheit Europas. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, hybride Bedrohungen und Unsicherheiten in den transatlantischen Beziehungen stellen das Land vor grundlegende strategische Entscheidungen: Welche Rolle werden die USA künftig spielen? Wie wichtig wird Europa für Polens Sicherheit? Und was heißt das für Deutschland als Nachbar, EU-Partner und Verbündeten an der NATO-Ostflanke?

Unsere Referenten:

Kai-Olaf Lang, Senior Fellow der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin und Experte für Mittel- und Osteuropa sowie deutsch-polnische Beziehungen.

Inga Iwasiów, Literaturwissenschaftlerin, Autorin und Publizistin aus Stettin, zählt zu den prägenden intellektuellen Stimmen Polens. Sie verbindet akademische Arbeit mit gesellschaftspolitischem Engagement und wurde im Umfeld des Strajk Kobiet zu einer wichtigen Stimme für Frauenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit - insbesondere während der Regierungszeit von Prawo i Sprawiedliwość.

Im Gespräch analysieren sie die Lage Polens nach dem Regierungswechsel und laden Sie dazu ein.

Diskutieren Sie mit - über Demokratie, Sicherheit und Europas Zukunft.? 

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier:

| „Wir sind anders! Wie die DDR Frauen bis heute prägt“

Autorenlesung & Gespräch mit Annette Schuhmann und Frank Wilhelm

Ort: Lohse & Zincke, Dorfstraße 151, Meiersberg
Beginn: 19 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Die Historikerin und Autorin Dr. Annette Schuhmann liest aus ihrem aktuellen Buch. Mit ihr ins Gespräch kommt der Journalist und Autor Dr. Frank Wilhelm.

Die Veranstaltung geht der Frage nach, ob es heute, über 35 Jahre nach der Wiedervereinigung, noch immer so etwas wie eine „Ost-Identität“ gibt und lädt zur Diskussion mit alle Gästen ein.

Eine Veranstaltung des DemokratieLaden Anklam/LpB MV in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Vorpommern-Greifswald.

Mit ihrem Buch fügt die Historikerin Dr. Annette Schuhmann der intensiven Debatte um eine „Ost-Identität“ eine besondere Sichtweise hinzu und geht der Frage nach, wie „anders“ die Frauen der DDR sind. Hierfür versammelt sie dreizehn Porträts ostdeutscher Frauen: Arbeiterinnen, Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen, Frauen, die in den Westen geflüchtet sind ebenso wie Frauen, die geblieben sind, nicht zuletzt Frauen der Nachwendegeneration. Diese stammen aus den unterschiedlichsten Regionen Ostdeutschlands. Grundlage der Porträts sind biografische Interviews mit Frauen verschiedener Generationen, Berufe und Lebensläufe. Spannend und tiefgründig zugleich zeigt Annette Schuhmann, wie Erfahrungen, Erinnerungen und Familienerzählungen prägen und welches Selbstverständnis aus der DDR-Sozialisation erwächst.

Im Anschluss an die Lesung sind alle Interessierten herzlich eingeladen, über ihre Erfahrungen, ihre Perspektiven und Fragen zu weiblichen Lebenswegen und -weisen in der DDR zu berichten und nicht zuletzt darüber ins Gespräch zu kommen, für wie relevant die Frage gehalten wird, ob und wie anders Ost-Frauen sind und welche Bedeutung das für unser heutiges Zusammenleben hat.

Dr. Annette Schuhmann, geboren 1960 in Ost- Berlin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam (ZZF) und dort seit 2008 leitende Redakteurin des Magazins zeitgeschichte.online. Ihre Beiträge zur Alltagsgeschichte der DDR und auch zu ihrer eigenen Biografie erscheinen in der ZEIT.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier:

| „Wir sind anders! Wie die DDR Frauen bis heute prägt“

Autorenlesung & Gespräch mit Annette Schuhmann und Frank Wilhelm

Ort: Neuenkirchen b. Greifswald, Feuerwehrsaal, Wampener Straße 8
Beginn: 18:30 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Da die Platzkapazitäten etwas begrenzt sind, empfehlen wir Ihnen eine Anmeldung bis zum 9. Juni 2026 unter: info@demokratieladen.de

Die Historikerin und Autorin Dr. Annette Schuhmann liest aus ihrem aktuellen Buch „Wir sind anders! Wie die DDR Frauen bis heute prägt“. Mit ihr ins Gespräch kommt Dr. Jenny Linek, Historikerin und Gleichstellungsbeauftragte der Uni Greifswald. Die Moderation übernimmt der Journalist und Autor Dr. Frank Wilhelm.

Die Veranstaltung lädt alle Interessierten herzlich ein, mitzudiskutieren, ob es heute, 35 Jahre nach der Wiedervereinigung, noch immer so etwas wie eine „Ost-Identität“ gibt.

Veranstalter sind der DemokratieLaden Anklam/LpB MV in Zusammenarbeit mit den Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Vorpommern-Greifswald und der Universität Greifswald sowie dem Regionalverband Landfrauen Landhagen e.V.

Mit ihrem Buch fügt die Historikerin Dr. Annette Schuhmann der intensiven Debatte um eine „Ost-Identität“ eine besondere Sichtweise hinzu und geht der Frage nach, wie „anders“ die Frauen der DDR sind. Hierfür versammelt sie dreizehn Porträts ostdeutscher Frauen: Arbeiterinnen, Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen, Frauen, die in den Westen geflüchtet sind ebenso wie Frauen, die geblieben sind, nicht zuletzt Frauen der Nachwendegeneration. Diese stammen aus den unterschiedlichsten Regionen Ostdeutschlands. Grundlage der Porträts sind biografische Interviews mit Frauen verschiedener Generationen, Berufe und Lebensläufe. Spannend und tiefgründig zugleich zeigt Annette Schuhmann, wie Erfahrungen, Erinnerungen und Familienerzählungen prägen und welches Selbstverständnis aus der DDR-Sozialisation erwächst.

Im Anschluss an die Lesung sind alle Interessierten herzlich eingeladen, über ihre Erfahrungen, ihre Perspektiven und Fragen zu weiblichen Lebenswegen und -weisen in der DDR zu berichten und nicht zuletzt darüber ins Gespräch zu kommen, für wie relevant die Frage gehalten wird, ob und wie anders Ost-Frauen sind und welche Bedeutung das für unser heutiges Zusammenleben hat.

Dr. Annette Schuhmann, geboren 1960 in Ost- Berlin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam (ZZF) und dort seit 2008 leitende Redakteurin des Magazins zeitgeschichte.online. Ihre Beiträge zur Alltagsgeschichte der DDR und auch zu ihrer eigenen Biografie erscheinen in der ZEIT.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier: