Veranstaltungen

| Tischlein deck dich & Sommerkino

Es ist wieder so weit: Großes Sommerkino unterm Sternenhimmel. Das Dorf hat demokratische abgsetimmt und in diesem Jahr ist die Wahl auf den Spielfilm „25 km/h“ gefallen; ein sehnsuchtsvolles Roadmovie mit Tiefgang statt Flachwitz.

Ort: Meiersberg, Dorfstraße 151 bei Lohse & Zincke auf der grünen Wiese
Zeit: 19 Uhr
Der Eintritt ist frei!

Gemeinsam mit euch wollen wir den großen Tisch unter freiem Himmel decken. Wir dürfen uns also wieder auf die vielen kulinarischen Wunder, das „Dorfgespräch“ und auf unsere Gäste von nah und fern freuen! Für Getränke sorgen die Gastgeber.

Sollte es stürmen und anhaltend regnen muss die Veranstaltung leider ausfallen.

Eine Veranstaltung der Gemeinde Meiersberg, von Familie Lohse & Zincke und dem DemokratieLaden Anklam der LpB MV.

25h/km
Regie: Markus Goller
Deutschland 2018, Länge: 115 Min., FSK: 6

Mit: Lars Eidinger,  Bjarne Mädel, Sandra Hüller, Jella Haase, Franka Potente, Alexandra Maria u.v.a.
Der Film:

Inhalt: Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man denken, Lars Eidinger und Bjarne Mädel sind tatsächlich Geschwister, so ehrlich, wie sie als ungleiches Bruderpaar miteinander umgehen. Der eine, Christian (Eidinger), reist als Topmanager um die Welt, der andere, Georg (Mädel), arbeitet als Tischler in ihrem Schwarzwälder Heimatort und hat den kranken Vater bis in den Tod gepflegt. Nach 30 Jahren treffen sie sich auf dessen Beerdigung wieder – und starten gleich eine Klopperei am offenen Grab. Einige Stunden später düsen sie besoffen auf ihren Mopeds über den Marktplatz und beschließen, einen Jugendtraum endlich in die Tat umzusetzen: Kurzerhand machen sich die beiden auf den Weg nach Norden, um gemeinsam in die Ostsee zu pinkeln. Ihre Reise wird zu einem aberwitzigen Selbstfindungstrip. Das Meer sehen, noch mal jung sein, was erleben, sich vergessene Träume erfüllen, einfach mal alles anders machen und Lebensentscheidungen überdenken: Diese Ge¬¬schichte wurde schon oft erzählt, mit Vorliebe auch als Roadmovie. Trotzdem ist diese Variante der „Friendship!“-Filmemacher Markus Goller und Oliver Ziegenbalg (Buch) jede Leinwandminute wert. Cinema

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier:

| STADT | MENSCH | BAU – Teil 2: Die 90er Jahre bis heute; Anklamer Stadtgeschichte – Selbsterzählt

Vortrag und Rückblick mit Architektin Susann Milatz und Historiker Christoph Wunnicke

Wo: Anklam, RITZ, Peenstraße 1a
Beginn: 18 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Anmeldungen sind aufgrund der begrenzten Platzzahl erwünscht unter:
Anklamer Stadtinformation - Tel: 03971 835154

Eine Geschichte über Menschen, Politik und Bauwerke sowie über die Frage, welche Stadt Anklam in Zukunft sein möchte. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen – zum Zuhören, Mitreden und Austauschen!

Wie hat die Zeit nach 1989/90 Anklam verändert? Welche Spuren hinterließen politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Umbrüche im Stadtbild? Und wie wurde aus einer Stadt im Wandel eine Stadt mit neuen Perspektiven?

Im zweiten Teil der Veranstaltungsreihe „STADT | MENSCH | BAU“ werfen wir einen Blick auf die Entwicklung Anklams von den 1990er Jahren bis heute. Mit dem Verlust zahlreicher Arbeitsplätze, der Schließung von Betrieben und Behörden sowie einer starken Abwanderung begann ein tiefgreifender Strukturwandel. Neubaugebiete veränderten sich, neue Wohnformen entstanden und Investitionen prägten die Innenstadt neu.

Gleichzeitig setzte eine umfassende Stadterneuerung ein: Die Altstadt wurde schrittweise saniert, Wohngebiete modernisiert und neue Ideen für Hafen, Peeneufer und Innenstadt entwickelt. Planerwerkstätten, Politik, Verwaltung und engagierte Bürgerinnen und Bürger suchten gemeinsam nach Zukunftsperspektiven für Anklam. Auch aktuelle Entwicklungen werden thematisiert: die Umgestaltung des Marktplatzes, Abriss und Neubebauung in der Innenstadt, die Wiederbelebung der Nikolaikirchenruine als Kulturort mit dem künftigen IKAREUM, die Zukunft des Bahnhofs sowie Anklams Entwicklung als „Tor zur Sonneninsel Usedom“. Fragen zu Wohnungsleerstand, Bürgerbeteiligung und den Herausforderungen der Stadtentwicklung gehören ebenfalls dazu.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier:

Anhand zahlreicher Fotos, Pläne, Zeitzeugenberichte und konkreter Projekte entsteht ein lebendiges Bild davon, wie sich Anklam seit 1990 zwischen Schrumpfung und Aufbruch, Verlust und Neuanfang verändert hat.

 

 

| Buchvorstellung & Gespräch: Extremwetterlagen. Reportagen aus einem neuen Deutschland

Schriftstellerin Manja Präkels im Gespräch mit Marko Martin über ihr Projekt „Überlandschreiberinnen“ und politische Extremwetterlagen in Ostdeutschland

im Ballsaal Tucholski, Lange Straße 41
in 17121 Loitz

Beginn: 19 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Wir laden Sie ein, mit unseren Gästen über das Buch und die aktuelle „Wetterlage“ ins Gespräch zu kommen.

Im Vorfeld der Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen startete die Universität Leipzig unter der Leitung des Soziologen Dr. Alexander Leistner ein außergewöhnliches Forschungsprojekt: Mit Manja Präkels („Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“), Tina Pruschmann („Bittere Waser“) und Barbara Thériault („Abenteuer einer linkshändigen Friseurin“) wurden drei namhafte Autorinnen als „Überlandschreiberinnen“ ausgeschickt, um mehrere Monate lang die Stimmungen, Probleme und Kipppunkte in ostdeutschen Provinzen literarisch zu erkunden.


Die so entstandenen Texte über Besuche bei Schützenfesten und zivilgesellschaftlichen Initiativen im ländlichen Raum, Gespräche mit biertrinkenden Herren auf Kleinstadtmarktplätzen und Begegnungen am Rande von Wahlkampf-Veranstaltungen erschienen 2025 unter dem Titel „Extremwetterlagen. Reportagen aus einem neuen Mit den anstehenden Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt könnte sie einen neuen Kulminationspunkt erreichen haben. Deutschland“. Sie zeichnen ein Bild der Krise der liberalen Demokratie.

In seinem jüngsten Buch "Freiheitsaufgaben" beschäftigt sich Marko Martin - ebenso wie bereits in seinem Buch "Die verdrängte Zeit. Vom Verschwinden und Wiederentdecken der Kultur des Ostens" (2020) - mit den Wurzeln mentaler Prägungen im Osten Deutschlands.

Wir laden Sie ein, mit unseren Gästen über das Buch und die aktuelle „Wetterlage“  ins Gespräch zu kommen.

Manja Präkels, geboren 1974 in Zehdenick/Mark, lebt und arbeitet als freie Autorin und Musikerin in Berlin und Brandenburg. In ihrem preisgekrönten Debütroman „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“ (Verbrecher Verlag), beschreibt sie die Alltagswirklichkeit in einer Brandenburger Kleinstadt in den 80er und 90er Jahren. Als Essayistin begleitet Präkels für zahlreiche Zeitungen und Magazine seit vielen Jahren die politische Entwicklung in Ostdeutschland und engagiert sich mit schulischen Workshops für die demokratische Bildung von Kindern und Jugendlichen.

Marko Martin, Jahrgang 1970, verließ im Mai 1989 als Kriegsdiensttotalverweigerer die DDR und lebt heute, sofern nicht auf Reisen, als Schriftsteller in Berlin. Neben dem Ovid-Preis und dem Reiner Kunze-Preis erhielt 2026 auch den Werner Schulz-Preis. Zuletzt erschienen die Essaybände "Und es geschieht jetzt. Jüdisches Leben nach dem 7.Oktober" und "Freiheitsaufgaben" (Klett-Cotta/Tropen).

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier:

 

| Buchvorstellung & Gespräch: Extremwetterlagen. Reportagen aus einem neuen Deutschland

Schriftstellerin Manja Präkels im Gespräch mit Marko Martin über ihr Projekt „Überlandschreiberinnen“ und politische Extremwetterlagen in Ostdeutschland

im Alten Gemeindehaus, Pfarrstraße 22
in Strasburg (Um.)

Beginn: 18:30 Uhr,
Der Eintritt ist frei.

Wir laden Sie ein, mit unseren Gästen über das Buch und die aktuelle „Wetterlage“ ins Gespräch zu kommen.

Im Vorfeld der Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen startete die Universität Leipzig unter der Leitung des Soziologen Dr. Alexander Leistner ein außergewöhnliches Forschungsprojekt: Mit Manja Präkels („Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“), Tina Pruschmann („Bittere Waser“) und Barbara Thériault („Abenteuer einer linkshändigen Friseurin“) wurden drei namhafte Autorinnen als „Überlandschreiberinnen“ ausgeschickt, um mehrere Monate lang die Stimmungen, Probleme und Kipppunkte in ostdeutschen Provinzen literarisch zu erkunden.

Die so entstandenen Texte über Besuche bei Schützenfesten und zivilgesellschaftlichen Initiativen im ländlichen Raum, Gespräche mit biertrinkenden Herren auf Kleinstadtmarktplätzen und Begegnungen am Rande von Wahlkampf-Veranstaltungen erschienen 2025 unter dem Titel „Extremwetterlagen. Reportagen aus einem neuen Mit den anstehenden Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt könnte sie einen neuen Kulminationspunkt erreichen haben. Deutschland“. Sie zeichnen ein Bild der Krise der liberalen Demokratie.

In seinem jüngsten Buch "Freiheitsaufgaben" beschäftigt sich Marko Martin - ebenso wie bereits in seinem Buch "Die verdrängte Zeit. Vom Verschwinden und Wiederentdecken der Kultur des Ostens" (2020) - mit den Wurzeln mentaler Prägungen im Osten Deutschlands.

Wir laden Sie ein, mit unseren Gästen über das Buch und die aktuelle „Wetterlage“ ins Gespräch zu kommen.

Manja Präkels, geboren 1974 in Zehdenick/Mark, lebt und arbeitet als freie Autorin und Musikerin in Berlin und Brandenburg. In ihrem preisgekrönten Debütroman „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“ (Verbrecher Verlag), beschreibt sie die Alltagswirklichkeit in einer Brandenburger Kleinstadt in den 80er und 90er Jahren. Als Essayistin begleitet Präkels für zahlreiche Zeitungen und Magazine seit vielen Jahren die politische Entwicklung in Ostdeutschland und engagiert sich mit schulischen Workshops für die demokratische Bildung von Kindern und Jugendlichen.

Marko Martin, Jahrgang 1970, verließ im Mai 1989 als Kriegsdiensttotalverweigerer die DDR und lebt heute, sofern nicht auf Reisen, als Schriftsteller in Berlin. Neben dem Ovid-Preis und dem Reiner Kunze-Preis erhielt 2026 auch den Werner Schulz-Preis. Zuletzt erschienen die Essaybände "Und es geschieht jetzt. Jüdisches Leben nach dem 7.Oktober" und "Freiheitsaufgaben" (Klett-Cotta/Tropen).

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier: