| Stadt | Bau | Mensch - Anklamer Stadtgeschichte selbst erzählt, Teil 1: Die 50er bis 80er Jahre
Bereits die frühen Wiederaufbaupläne ab 1949 zeigen, wie ambitionierte Entwürfe und materielle Mängel und Notwendigkeiten ineinandergreifen. Mal in gemauerter Architektur mit historischen Zitaten, mal normiert im industriellen Wohnungsbau. Der Übergang von handwerklichen Bauten zu seriellen Bauweisen veränderte nicht nur das Stadtbild, sondern auch das soziale Leben.
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für Stadtgeschichte, Architektur und das alltägliche Leben in Anklam interessieren. Vor allem aber an jene, die selbst noch Erinnerungen an bauliche Veränderungen haben und daran, wie sich das Leben durch die Entstehung von Kindergärten, Schulen, Kaufhallen, Gaststätten, Wohnblocks, Betrieben oder genossenschaftliches Bauen in den unterschiedlichen Phasen änderte.
Der Historiker Christoph Wunnicke erinnert in zwei kurzen Vorträgen an die Zeit in Anklam in den 50er und 60er sowie den 70er und 80er Jahren. Er wird begleitet von der Architektin Susann Milatz. Die gebürtige Anklamerin ist aktuell mit der städtebaulichen Rahmenplanung für die Innenstadt beauftragt und wird einen kurzen bebilderten Rückblick und eine fachliche Einordnung geben.
Neben Ihren Erinnerungen und Geschichten sind wir auch sehr an Ihren privaten Fotos und anderen Zeitzeugnissen interessiert, bspw. von Richtfesten, Wohnungsbezügen oder Schuleinführungen, die insbesondere die Zeit der Aufbaujahre dokumentieren. Sie würden ggf. auch den Bestand des Museums am Steintor bereichern.
Ausblick: STADT | MENSCH | BAU – Teil 2: Die 90er Jahre bis heute
Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier
